DACH - Deutschsprachige Community für Deutschland, Österreich, Schweiz

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Das Sammelbecken auf feddit.org für alle Deutschsprechenden aus Deutschland, Österreich, Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg und die zwei Belgier. Außerdem natürlich alle anderen deutschprechenden Länderteile der Welt.

Ursprünglich wurde diese Community auf feddit.de gegründet. Nachdem feddit.de mit immer mehr IT-Problemen kämpft und die Admins nicht verfügbar sind, hat ein Teil der Community beschlossen einen Umzug auf eine neue Instanz unter dem Dach der Fediverse Foundation durchzuführen.

Für länderspezifische Themen könnt ihr euch in folgenden Communities austauschen:

Eine ausführliche Sidebar findet ihr hier: Infothread: Regeln, Feedback & sonstige Infos

Auch hier gelten die Serverregeln von https://feddit.org !___

founded 3 weeks ago
MODERATORS
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Einen wunderschönen guten Morgen und herzlich willkommen in der neuen Woche.

Die Sonne scheint, die Vögel sind wach und ich versuche nachzuziehen. Es steht noch nichts besonderes an, also lasse ich mich von dieser Woche überraschen.

Wie sieht es bei euch so aus?

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Die Europäische Union hat Sanktionen gegen fünf Personen und drei Organisationen aus Israel verhängt. Sie seien verantwortlich für „ernsthafte und systematische Menschenrechtsverstöße gegen Palästinenser im Westjordanland“, heißt es in einer Mitteilung des EU-Rates. Hintergrund ist die Globale Sanktionsregelung der EU im Bereich der Menschenrechte (EUGHRSR).

Die Sanktionen richten sich unter anderen gegen den Siedler Mosche Scharvit und dessen Außenposten Chavat Mosche (Mosches Farm) im Jordantal. Von dort aus hat er sich laut EU an Siedlergewalt beteiligt und palästinensische Bewohner in umliegenden Hirtendörfern bedroht. Die physische und verbale Belästigung sei seit Oktober 2023 eskaliert.

Auch Zvi Bar Josef mit seinem Außenposten Chavat Zvi (Zvis Farm) im Westjordanland ist von der Maßnahme betroffen. Er habe mehrfach Palästinenser angegriffen und schwer verletzt, hieß es. Ähnliche Vorwürfe gibt es gegen Issachar Manne, den Gründer der Chavat Manne (Manne-Farm) in den Hügeln südlich von Hebron.

Zwei weitere sanktionierte Israelis sind die rechtsextremen Politiker Baruch Marsel und Ben-Zion „Benzi“ Gopstein. Marsel ruft nach Angaben der EU offen zu einer ethnischen Säuberung von Palästinensern auf. Gopstein ist Gründer und Vorsitzender der extremistischen Organisation „Lehava“. 2019 verfügte das Oberste Gericht, dass die beiden Politiker nicht bei den Knessetwahlen kandidieren durften.

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Der Gerichtshof der Europäischen Union hat am Mittwoch (17. Juli) die Entscheidung der Europäischen Kommission bestätigt, die Muttergesellschaft von TikTok, Bytedance, als „Gatekeeper“ im Sinne des Gesetzes über digitale Märkte zu bezeichnen. Damit unterliegt das Unternehmen strengeren Wettbewerbsregeln.

Die Bestätigung von Bytedance als Gatekeeper durch das Gericht stärkt die Bemühungen der EU, dominierende Technologieunternehmen zu regulieren.

Das Gesetz für digitale Märkte (Digital Markets Act, DMA) zielt auf den digitalen Wettbewerb ab, indem sie Gatekeeper benennt, die einen fairen Wettbewerb in wichtigen Internetsektoren sicherstellen sollen. Zu den Gatekeepern gehören unter anderem Alphabet, Apple, Meta, Amazon und Microsoft.

Die Europäische Kommission hat Bytedance, die Muttergesellschaft von TikTok, im vergangenen September als Gatekeeper benannt, wogegen das chinesische Unternehmen im November letzten Jahres Einspruch eingelegt hat.

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Wild. Von SPD bis FDP alle dabei, um Networking zu betreiben. Schande.

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Der Bundestag hat am Freitag über eine entsprechende Gesetzesreform abgestimmt. Kritik kommt von CDU und AfD. Die anderen Parteien bezeichneten den Schritt hingegen als notwendig.

Als rechtswidrige Belästigungen zählt der Gesetzesentwurf unter anderem:

  • Schwangeren das Betreten der Einrichtung durch ein Hindernis absichtlich zu erschweren
  • Schwangeren entgegen ihrem erkennbaren Willen die eigene Meinung zu ihrer Entscheidung aufzudrängen
  • Schwangere zu bedrängen oder einzuschüchtern
  • Schwangeren gegenüber unwahre Tatsachenbehauptungen zu Schwangerschaft oder Schwangerschaftsabbruch zu äußern
  • das Personal von Beratungsstellen und Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen, beim Betreten dieser zu bedrängen

Das Verbot derartiger Verhaltensweisen gilt im Umkreis von 100 Metern um die entsprechenden Einrichtungen.

Laut eines Berichtes des MDR kommt Kritik an dem Gesetz von der Union und der AfD. Eine solche Bannmeile sei unverhältnismäßig, erklärte die Unions-Abgeordnete Bettina Margarethe Wiesmann. Wenn es eine Belästigung durch Abtreibungsgegner gebe, könne dies vor Ort geregelt werden, dafür brauche es kein neues Bundesgesetz, sagt sie.

Die AfD-Abgeordnete Beatrix von Storch bemängelte den Begriff "Gehsteigbelästigung". Es gehe nur darum, Grundrechte von Christen und Lebensschützern zu schleifen. Abgeordnete von SPD, Grünen, FDP und Abgeordnete aus der Gruppe der Linken bezeichneten den Schritt hingegen als notwendig.

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Ich würde mir oft noch paar mehr Communities wünschen, bin aber schon auf meiner anderen Instanz (zu feddit.de Zeiten gewechselt) ganz glücklich.

  • Reisen
  • Produktempfehlungen

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geteilt von: https://feddit.org/post/868609

Moin, demnächst bin ich auf dem Betriebsfest meines Unternehmens welches mit mir nur ca. 5 Leute zählt. Ich bin Ende 20, die anderen ca. ab 40+. Wir treffen uns in einem Restaurant.

Das wird für mich das erste mal sein, dass ich die anderen live zu sehen bekomme, da ich vor ca. einem Jahr remote eingestiegen bin, und für mich das erste Betriebsfest überhaupt, da das bislang wegen Corona nie möglich war.

Ich bin eigentlich eher ein Eigenbrötler der nicht viel unter Menschen geht und suche deshalb im Vorfeld schonmal nach Gesprächsthemen.

  • Was sind Themen zu denen ich meine Kollegen befragen kann?
  • Über welche Themen sollte ich selbst was erzählen können?
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Den Angaben zufolge, erfolgte die "marktschonende Veräußerung" in Zusammenarbeit mit einer spezialisierten sowie regulierten deutschen Wertpapierhandelsbank in Frankfurt und mit Unterstützung des Bundeskriminalamtes zwischen dem 19. Juni und dem 12. Juli 2024.

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geteilt von: https://feddit.org/post/866653

Wo passieren an Ihrem Wohnort die meisten Verkehrsunfälle? Das und mehr zeigt der Unfallatlas. Dieser bildet nun auch die Entwicklung an einzelnen Unfallstellen im Laufe der Jahre ab. Und: Erstmals werden Fahrradunfälle auf Rad- und Feldwegen dargestellt

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https://www.dw.com/de/g%C3%B6rlach-global-asiens-b%C3%BCndnisse-eine-bedrohung-f%C3%BCr-china/a-69677531

Dei Nato nennt das Regime von Xi Jinping den "Ermöglicher” der anhaltenden Kreml-Invasion in der Ukraine. Peking, so die Vertreter der NATO-Staaten weiter, könne nicht weiter damit rechnen, diesen Krieg zu unterstützen und gleichzeitig ein wichtiger Handelspartner der Europäer bleiben zu können.

Auch auf diplomatischem Parkett erhält Moskau maximale Unterstützung aus Peking. So übernehmen die Regierungsstellen Chinas Russlands Propaganda, behaupten, dass die NATO den Krieg begonnen habe und fordern, wie der Kreml, dass die Ukraine bereit sein müsse, auf Territorium zu verzichten.

Ein wesentlicher Grund für die getrübte Stimmung zwischen NATO und China ist aber auch, dass asiatische Länder wie Taiwan, Südkorea, Japan und die Philippinen sich gegen die zunehmende Aggression und militärische Bedrohung Pekings durch gefestigte Allianzen mit der freien Welt, zu der die Demokratien Asiens auch gehören, schützen wollen.

Vertreter Japans und Korea waren deshalb bei den jüngsten NATO-Zusammenkünften auch als Freunde und Beobachter eingeladen. Aus Peking kam prompt laustarke Empörung, dieses Mal aber wohl kalibriert und wesentlich weniger martialisch als in der Vergangenheit bei anderen Anlässen.

Der Grund dafür: China muss zunehmend einsehen, dass es sich im Systemstreit mit der freien Welt zu verheben droht. Extrazölle auf Batterien, Solarpanels und Elektroautos als Antwort auf Pekings wettbewerbsverzerrenden Subventionspraktiken wurden zuerst von der Kommunistischen Partei mit scharfen Drohungen zurückgewiesen. Wenig später allerdings ließ Peking Gesprächsbereitschaft entdecken.

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Inklusive dem Faktencheck. Sehr interessant und auch leider etwas beängstigend.

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Die Pläne für den Haushalt 2025 sehen vor, die Vorteile für die Dienstwagenbesteuerung leicht auszubauen. Bislang gelten steuerliche Vorteile für Dienstwagen, die bis zu 70.000 Euro kosten. Künftig sollen sie auf E-Autos mit einem Listenpreis von 95.000 Euro erweitert werden.

Danke Wissing 💛💛💛

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Die USA sind dabei, sich zu verlieren und uns zu verlassen. Was kann Europa jetzt noch tun?

[...]

Diese innerlich zerrissenen USA werden auf absehbare Zeit wenig Kraft ­(Biden) oder gar keine Lust (Trump) haben, sich um die Belange Europas zu kümmern. Sie werden uns weder vor äußeren noch vor inneren Feinden schützen können oder wollen. Im Fall eines Wahlsieges von Trump haben die Europäer im Weißen Haus nicht mehr nur keine Freunde mehr, sondern richtiggehende Gegner. Welche Konsequenzen das hat, zeigte sich dieser Tage, als Viktor Orbán, der gerade den Ratsvorsitz der EU innehat, quasi als Trumps Sonderbeauftragter bei Reisen nach Kiew, Moskau und Peking schon mal den Siegfrieden Putins über die Ukraine vorbereitet hat. Ein neuer Präsident Trump wird sich nicht damit begnügen, die EU zu ignorieren und alleinzulassen, er will sie spalten.

[...]

Der Angriff Russlands auf die Ukraine und damit auf die europäische Friedensordnung war keine Zeitenwende. Am 24. Februar 2022 wurde die seit Langem schon laufende russische Aggression nur so manifest, dass nicht einmal die deutsche Sozialdemokratie sie mehr übersehen und verharmlosen konnte. Entsprechend graduell waren die Konsequenzen: eine überschaubare Erhöhung des Wehr­etats und die vorsichtige Lieferung von Waffen an die Ukraine.

Nein, die eigentliche Zeitenwende, insbesondere für Deutschland, besteht in der Erosion der amerikanischen Demokratie und in ihrem Abschied von der transatlantischen Brüderlichkeit. Das lässt sich weder mit graduellen Maßnahmen noch mit ein paar kargen Sätzen bewältigen. Dazu müsste die Politik möglichst rasch und möglichst breit die Debatte eröffnen.

[...]

Man kann hoffen, dass die transatlantische Zeitenwende sich nicht allzu schnell vollzieht, man kann Vorsorge treffen für den Trump-Fall, man muss auch Kontakte zu einer möglichen neuen Administration knüpfen – nur erspart das den Europäern nicht die Mühe, sich so schnell und so konkret wie möglich neu zu erfinden. Dazu gehört als Erstes, die etwas dekadente Einstellung zur EU zu überwinden, all das Nölige, Quengelige, mitunter Herablassende gegenüber Brüssel. Die Europäische ­Union ist in einer "post-atlantischen" Epoche der einzige Garant für die Selbstbehauptung des Kontinents, und Brüssel ist – so seltsam sich das an­hören mag – vielleicht schon in vier Monaten die Hauptstadt des demokratischen Westens.

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